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Rechtliche Expertise zu geschlechtergerechter Amtssprache

Die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Lembke hat eine rechtliche Expertise zur geschlechtergerechten Amtssprache in Verwaltungen veröffentlicht. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich die Verwendung geschlechtergerechter Sprache auf die Rechtswirksamkeit und die Verbindlichkeit von Handlungen in Verwaltungen auswirkt. 

Die Ergebnisse der Expertise zeigen eine verfassungsrechtliche Verpflichtung des Staates zur geschlechtergerechten Sprache. Darüber hinaus sind keine negativen Auswirkungen, sondern positive Beiträge zur Verständlichkeit und Barrierefrieheit feststellbar:

"Geschlechtergerechte Sprache bedeutet nicht die wahllose Einfügung von Gendersternen in das Vorhandene, sondern einen grundlegenden Wandel staatlichen Sprachhandelns hin zu Verständlichkeit, Zugänglichkeit, Barrierefreiheit und Inklusion."

Die Expertise liegt als Zusammenfassung vor. Die gesamte Veröffentlichung kann hier nachgelesen werden.

 

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