Aktuelles

LAG-Mitgliederversammlung in Bonn

20190219 13004720190219 125439 1Heute trafen sich die kommunale Gleichstellungsbeauftragte im Stadthaus in Bonn zu ihrer Mitgliederversammlung. Ein Vortrag von Doris Freer mit dem Titel "100 Jahre Frauenwahlrecht: die ersten weiblichen Stadtverordneten in ausgewählten NRW-Kommunen 1919-1933" war Schwerpunkt des Treffens. Außerdem wurden mehr als 10 neue Kolleginnen begrüßt. Das neu gewählte Sprecherinnengremium besteht aus Maresa Kallmeier, Yvonne Tertilte-Rübo, Elisabeth Wilfart, Gabriele Neuhöfer, Karin Budahn-Diallo, Melanie Hänsel und Astrid Schupp.

Hier geht's zu der Pressemitteilung der LAG.

#ErsteRatsfrauenNRW

„Erinnern und Ehren der ersten gewählten Frauen in unserem Land.“ Das beschäftigt fast alle von uns auf die eine oder andere Art und Weise. Auch auf Landesebene wollen wir einen Beitrag zu diesem entscheidenden Ereignis leisten und haben eine Sammlung der ersten gewählten weiblichen Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung bzw. Rates oder Kreistags „der Kommunen in NRW“ erstellt. Wie unterschiedlich Frauen in der Politik verankert waren (und sind) lässt sich daran erkennen, dass es Kommunen gibt, in denen bereits 1919 bis zu 6 Frauen gewählt wurden und wieder andere, in denen die erste Frau 1969 als Kommunalpolitikerin zum Zuge kam. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!
#ErsteRatsfrauenNRW

Brandenburg schreibt Geschichte: Erstes Paritätsgesetz der Bundesrepublik

So der Titel  der Pressemitteilung des Deutschen Juristinnenbundes zur Verabschiedung des Paritégesetz in Brandenburg: www.djb.de/verein/Kom-u-AS/K5/pm19-05/
Der Brandenburger Landtag beschloss am 31.01.2019 mit den Stimmen von SPD, Linken und Bündnis 90/Grüne als erstes Bundesland ein Paritätsgesetz. Dieses hat zum Ziel, dass in den Parlamenten künftig mindestens genauso viele Frauen wie Männer vertreten sind. Mit der Verabschiedung des Gesetzes  soll die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Politik gesichert werden. Bundesweit ist Brandenburg Vorreiter. Danach müssen ab Mitte 2020 die Wahllisten der Parteien immer abwechselnd mit Frauen und Männern besetzt werden. Frauen dürfen in Deutschland seit hundert Jahren wählen, gleichzeitig sind sie in den Parlamenten eklatant unterrepräsentiert. Mit dem nun beschlossenen Paritätsgesetz ist ein Gesetz beschlossen,  das dieses für den Brandenburger Landtag ändern dürfte. Von diesem Schritt geht eine riesige Signalwirkung aus, die in anderen Bundesländern ähnliche Gesetze zur Folge haben könnte. Die Landtagspräsidentin Britta Stark betonte:  “Das Ringen um Parität in den Parlamenten war in Brandenburg ein Beispiel für einen lebendigen demokratischen Diskurs, der zu einer Unterstützung der Zivilgesellschaft für ein hochaktuelles politisches Thema geführt hat“. Die Oppositionsfraktionen von CDU und AfD stimmten gegen das Gesetz. Sie halten es für verfassungswidrig, weil es unzulässig in das Wahlrecht eingreife. Die Regelung soll erst im Sommer 2020 und damit nach der Brandenburger Landtagswahl im Herbst in Kraft treten.

Weitere Informationen dazu auf der Internetseite des Landtages Brandenburg:
www.landtag.brandenburg.de/de/aktuelles/aktuelle_meldungen_aus_dem_landtag/397203

 

Neue Studie zu hormonellen Verhütungsmitteln

Mit Hinweis auf eine aktuelle Studie, derzufolge eine hormonelle Empfängnisverhütung mit "Antibabypille", Hormonspirale und -pflaster mit erheblichen Nebenwirkungen - von Depressionen bis zu einem erhöhten Suizidrisiko - verbunden ist, hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte am 21. Januar 2019 einen "Warnhinweis" veröffentlicht. Auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur werde in den Beipackzetteln hormoneller Verhütungsmittel künftig vor möglichen Folgen in dieser Richtung gewarnt. Grundlage ist eine dänische Kohortenstudie über 8 Jahre mit 475.000 beteiligten Frauen über 15 Jahren. (fpd 727)

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Aktuelles von „Gewalt gegen Frauen“: Start der neuen Kampagne

Die neue Öffentlichkeitskampagne „Aber jetzt rede ich“ des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ ist offiziell gestartet

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bff veröffentlicht Forderungen zur Finanzierung von Fachberatungsstellen

Der bff: Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe hat Forderungen zur bedarfsgerechten Ausstattung von ambulanten Fachberatungsstellen veröffentlicht. In zwei neuen Veröffentlichungen des bff werden einerseits die Arbeit und Leistungen der Fachberatungsstellen und zugleich Forderungen und Schlüssel für eine bedarfsgerechte Ausstattung der notwendigen Arbeit vorgestellt.

Teil I der Broschüre: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/arbeit-der-fachberatungsstellen.html
Teil II der Broschüre: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/mindestausstattung-von-fachberatungsstellen.html

Der bff hat außerdem Schlüssel und Kriterien für eine bedarfsgerechte Mindestausstattung von Fachberatungsstellen veröffentlicht.
www.frauen-gegen-gewalt.de/de/finanzierung-von-hilfe.html

Nachhaltigkeitsstrategie NRW

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen (NRW) hat im Juni 2016 die erste Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen verabschiedet. … Das Land NRW will damit als erstes Bundesland in Deutschland, die globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung umsetzen. …

Mit der vorliegenden Stellungnahme möchte das TEAM Nachhaltigkeit einen konstruktiv-kritischen Beitrag zur Weiterentwicklung des Ziel- und Indikatorensystems der Nachhaltigkeitsstrategie NRW und der Verbesserung des NRW-Nachhaltigkeitsindikatorenberichts leisten.... (aus der Vorbemerkung der „Verbesserungshinweise des TEAM Nachhaltigkeit zum NRW-Nachhaltigkeitsindikatorenbericht“)

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Antifeminismus als Demokratiegefährdung?! Gleichstellung in Zeiten von Rechtspopulismus

Antifeminismus ist eine Gefahr für die Demokratie - Neue Broschüre klärt auf und gibt Handlungsempfehlungen. Erste Untersuchung über Auswirkungen von Rechtspopulismus zeigt massive Angriffe auf die Gleichstellungsarbeit. Arbeit von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte wird zunehmend von Rechtspopulisten angegriffen und in Frage gestellt. Wer Gleichstellung bekämpft, stellt sich gegen den Verfassungsauftrag. Comedienne Carolin Kebekus und Bundesministerin Dr. Franziska Giffey unterstützen Handreichung gegen Rechtspopulismus.
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